Skulpturen

 

Einmal las ich in einem Buch etwas über die indianischen Bildhauer der Ostküste Nordamerikas, was mich in meiner Arbeit sehr inspiriert hat: - Die Bildhauer hatten als Künstler keinerlei Bedeutung. Es war ein Geist der zu ihnen kam um sich durch sie ausdrücken zu lassen.-

Wenn ich einen Stamm anschaue, so sehe ich was aus ihm werden möchte. Doch wenn ich anfange ihn zu behauen, so ändert sich alles und meine Vision passt sich wieder der Realität an. So entsteht ein ständiger Dialog zwischen dem was ist und dem was ich fühle was aus ihm werden möchte, ständig richtet sich die Vision und Projektion meiner Arbeit von neuem an der Realität aus und ständig wird die Realität durch meine Arbeit in Richtung meiner Vision und Projektion geformt. Beide gleichen sich in jedem Moment miteinander ab, immer feiner und feiner bis ich sehe das meine Arbeit fertig ist. Das ist der Entstehungsprozess einer Skulptur.

Meine Skulpturen sind Holzköpfen, mit einem meinen Arbeiten charakteristischen Ausdruck. Da ist die Struktur des Holzes wie sie durch das Leben des Baumes gewachsen ist und da ist etwas in mir, das sich sehnt danach ausgedrückt zu werden. Das ist meine Struktur wie ich sie mitgebracht habe und wie sie in meinem Leben gewachsen ist. Diese beiden Strukturen, die des Holzes und die meinige finden in der Skulptur des Kopfes ihre Vereinigung. Manchmal arbeite ich grob in großen Zügen und manchmal vertiefe ich mich in ein Detail und gehe ihm nach bis es immer feiner wird oder beginnt, sich in ganz konkreten Formen zu abstrahieren.

 

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  • Gambenengel
  • Hannes
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